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Timna ist ein Nationalpark in Israel und ein benachbartes archäologisches und neuzeitliches Kupferbergwerk. Er wurde 1955 eröffnet, 1976 geschlossen und 1980 wiedereröffnet. Der 60 km² große Nationalpark befindet sich etwa 25 Kilometer nördlich der Stadt Eilat.

Der archäologische Timna-Nationalpark mit antiken Kupferbergwerken und den Überresten einer Stadt (Hurvat Timna) befindet sich westlich des heutigen Bergwerks im Wadi Arabah, unweit des Golfes von Akaba am Rande der Negev-Wüste.

Die Uralte Kupferindustrie

Die Kupfervorkommen von Timna wurden etwa 5500 v. Chr. entdeckt und waren Gegenstand ägyptischer Bergwerksexpeditionen. Diese ägyptischen Bergwerke sind die ältesten Metallbergwerke der Welt. Auch die Ruinen der Schmelzanlagen zählen zu den ältesten der Welt. Die Bergwerke wurden nicht kontinuierlich, sondern mit großen Unterbrechungen betrieben (Saisonbergbau). Der Ethnologe Helmut Wilsdorf macht hierfür u. a. Holzmangel verantwortlich. Gegen 4500 v. Chr. erlosch der Bergbau von Timna für drei Jahrtausende, um gegen 1300 v. Chr. durch die Ägypter wiederbelebt zu werden.

Etwa 50 v. Chr. nahmen die Römer den alten Bergbau wieder auf.

Die Fundstätten in Timna wurden größtenteils durch die vom verstorbenen Professor Beno Rothenebrg angeführten Expedition ausgegraben.

Faszinierende Gesteinsformation

Der Spiralhügel

Dieser Hügel ist nach der Spirale genannt, die sich an ihm wie eine Wendeltreppe hoch- und um schlängelt. Das ist nur ein Beispiel der verschiedenen, durch die Naturkräfte der Erosion geschaffenen, Formationen und Skulpturen.

Der Pilz

Diese einzigartige natürliche Skulptur ist durch die Erosion des roten Sandsteines entstanden. Die pilzartige Formation wurde durch die schnellere Erosion der unteren Hälfte des Felsen geschaffen.

Die Bögen und die Uralten Minen

Diese Sandsteinbögen sind ein einzigartiger Ausdruck der Kreativität der Natur. In der Nähe befinden sich die Reste der ältesten Kupfermine der Welt. Kupfer war das erste Metall, das von Menschen abgebaut, produziert und benutzt wurde. Wir laden Sie ein, diese uralten Minen zu betreten und ihre Geheimnisse aus erster Hand zu entdecken.

Die Wagen

Zwei Felszeichnungen aus dem 14. bis 12. Jh. v. d. Z., die ehemalige menschliche Aktivitäten und Tierwelt darstellen. An der Wand in einer Felsenschlucht sind Zeichnungen von ägyptischen Kampfwagen neben einer Jagdszene. Im Besucherzentrum könne Sie verschiedene Felszeichnungen sehen, die in und um Timna gefunden worden sind.

Die Säulen Salomons und der Tempel der Harthor

Diese Sandsteinsäulen sind ein natürlicher Teil der Klippenwand. Sie sind eine typische Landschaftsformation, die durch Erosion entlang den Rissen des harten Rotsteines entstanden ist. Sie sind nach dem König Salomon benannt, wegen einer falschen früheren Theorie, dass Kupferbergbau- und Produktion ein Teil von Salomons Tätigkeiten in der Region war.

Ein kurzer Spazierhang führt zu einem der ägyptischen Göttin Harthor gewidmeten Tempel und einer altertümlichen Felszeichnung, die Ramses III ein Angebot der Harthor machen darstellt.

Autor

Urs Rüegg

Urs Passion ist es komplexe und multinationale Projekte zu liefern. Seit 2000 wurden über 25 CRM-, 12 Entwicklungs- und 8 Infrastruktur-Projekte geliefert.

In der Freizeit liebt Urs die Gaumenfreuden aus aller Herren Ländern zu entdecken und frei nach Aristoteles und Plutarch zu geniessen. 

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