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Steve McQueens Porsche 356 Speedster von 1956

Steve McQueens Porsche 356 Speedster von 1956
Steve McQueens Porsche 356 Speedster von 1956

Porsche 356 Speedster

1954 wurde der Speedster ins Programm aufgenommen, zunächst nur für den Export in die USA. Der US-Importeur Max Hoffmann initiierte ein günstiges Einstiegsmodell für den US-Markt. Porsche entwickelte daraufhin den spartanisch ausgestatteten Speedster, der 1954 für 2’995 US-Dollar angeboten wurde. Es handelte sich um einen offenen Sportwagen mit flacher Windschutzscheibe und einem voll versenkbaren, niedrigeren Verdeck als beim Cabriolet. Die Türen hatten keine Kurbelfenster, sondern Steckscheiben. Schalensitze trugen zur sportlichen Note des Modells bei, das wahlweise mit dem 1500- oder 1500-S-Motor geliefert wurde.

Steve McQueen: Der Rennfahrer

Steve McQueen war nicht nur ein Filmstar, der Autos und Motorräder liebte, sondern auch ein talentierter und erfolgreicher Rennfahrer auf zwei und vier Rädern. Während seiner erfolglosen schauspielerischen Anfänge in den 50er Jahren, verdiente er sein Geld, indem er durchaus erfolgreich an Motorradrennen teilnahm. Den Grossteil seiner Siegprämien investierte er in den Kauf von Motorrädern.

Mit zunehmendem Erfolg als Schauspieler, konnte er sich schliesslich auch seinen ersten Neuwagen leisten – einen Porsche 356 Speedster. McQueen verfolgte stets das Ziel, denselben Erfolg mit Autorennen zu feiern, den er bereits auf zwei Rädern erzielen konnte.

Steve McQueen und sein Porsche Speedster

Im Jahr 1959 fuhr McQueen mit seinem Speedster sein erstes offizielles Autorennen in Santa Barbara und siegte dabei in seiner Klasse. Es folgten weitere Rennen in Del Mar, Willow Springs, Laguna Sera. Als seine schauspielerischen Erfolge in den späten 60er Jahren zunahmen, blieb kaum noch Zeit für den Rennsport. Er verkaufte seinen geliebten Porsche 356 Speedster an den bekannten Oldtimer-Sammler Bruce Meyer. Doch die Liebe war grösser und McQueen konnte Meyer dazu überreden, ihm das Fahrzeug 7 Jahren später wieder zu verkaufen.

Steve liebte Autos. Er war wahrlich ein Sammler und besass einige kostbare Exemplare. Zu seiner spektakulären Sammlung zählten ein Porsche 917, ein Porsche 908, ein Ferrari 512 Rennwagen aus dem Le Mans Film, ein 1963er Ferrari 250 GT Lusso Berlinetta, der 1970 Porsche 911S aus dem Le Mans Film, ein Jaguar D-Type XKSS, eine 1962 Cobra und ein Ford GT40.

Doch das einzige Auto, das McQueen tatsächlich behielt und das im Besitz der Familie verblieb, ist der schwarze Porsche 356 Speedster 1600 Super von 1956. Noch heute ist der legendäre Porsche im Besitz seines Sohnes Chad.

Porsche 356 Speedster

Bilder des Originals von Steve McQueen

Bilder des Originals von Steve McQueens für die Ausstellung im Januar 2018 durch Petersen Automotive Museum in Los Angeles, welche an 87 Jahre Porsche-Produktion erinnern soll.

Urs Rüegg

Über den Autor

Urs Rüegg

Urs Passion ist es komplexe und multinationale Projekte zu liefern. Seit 2000 wurden über 25 CRM-, 12 Entwicklungs- und 8 Infrastruktur-Projekte geliefert.

In der Freizeit liebt Urs die Gaumenfreuden aus aller Herren Ländern zu entdecken und frei nach Aristoteles und Plutarch zu geniessen. 

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